Transidentitaet Info 2
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Was ist das?
Wer ist das?
Woher kommt das?
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Transidentitaet ist ein anderer Begriff fuer
Transsexualitaet. Beide Begriffe haben nichts mit der sexuellen Orientierung
(zum Beispiel Homosexualitaet) zu tun.
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Aufgrund der Unbekanntheit und des Unwissens in unserer
Gesellschaft sind Tranidente mit vielen Vorurteilen und Problemen konfrontiert.
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Meistens beginnen die Probleme schon in der Kindheit, zum
Beispiel wenn kleine Jungs von den Eltern in den Kleidern ihrer Schwester
erwischt werden oder kleine Maedchen ihre Kleider zerschneiden. Betroffenen
koennte also viel Leid erspart warden, wenn Transidentitaet schon in diesem
Alter erkannt wuerde. Wegen der eindeutigen Zuweisung des
Identitaetsgeschlechts zum koerperlichen Geschlecht bei der Geburt und dem
damit verbundenen Anpassungsdruck finden viele Transidente jedoch erst spaet
den Weg zur Selbstverstaendlichkeit ihrer Geschlechtsidentitaet.
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Leider kommt es immer wieder vor, dass Tranidente sich das
Leben nehmen, weil sie dem inneren und aeusseren Druck nicht mehr standhalten und nicht den Mut
aufbringen, in ihrem Identitaetsgeschlecht zu leben. Haben es Betroffene jedoch
geschafft, sich in der Oeffentlichkeit zu “outen”, verlaeuft der weitere Weg
meistens relativ problemlos.
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Die Ursachen der Transidentitaet sind in der Tatsache zu
sehen, dass es sich bei diesen Menschen um ein drittes Geschlecht handelt.
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Einigkeit unter
den Spezialisten besteht darueber, dass man nur den Koerper der Seele so weit
wie moeglich angleichen kann, aber nicht umgekehrt!
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Transidentitaet laesst sich weder anerziehen noch
weg-therapieren!
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Speziell in asiatischen Laendern in denen man nicht offen
ueber die “Gefuehle” und schon ueberhaupt nicht ueber “Sex” spricht und auch
aufklaerende Buecher und andere Informationen nicht vorhanden sind, haben diese
Menschen grosse Probleme.
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Wuerden sie richtig informiert und wuerde man ihnen Wege und
Moeglichkeiten zeigen, mit ihrer Identitaet zu leben so haetten sie es leichter
ihren Koerper zu akzeptieren und gegebenenfalls medizinische Schritte
einzuleiten.
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Darunter faellt die Einnahme von gegengeschlechtlicher
Hormone, aber auch Bartepilation (bei Mann zu Frau) oder Brustamputation (bei
Frau zu Mann) und die Genital-angleichende Operation.
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Ralf Guenther
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