Mittwoch, 29. Februar 2012


Transidentitaet Info 2

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Was ist das?
Wer ist das?
Woher kommt das?
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Transidentitaet ist ein anderer Begriff fuer Transsexualitaet. Beide Begriffe haben nichts mit der sexuellen Orientierung (zum Beispiel Homosexualitaet) zu tun.
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Aufgrund der Unbekanntheit und des Unwissens in unserer Gesellschaft sind Tranidente mit vielen Vorurteilen und Problemen konfrontiert.
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Meistens beginnen die Probleme schon in der Kindheit, zum Beispiel wenn kleine Jungs von den Eltern in den Kleidern ihrer Schwester erwischt werden oder kleine Maedchen ihre Kleider zerschneiden. Betroffenen koennte also viel Leid erspart warden, wenn Transidentitaet schon in diesem Alter erkannt wuerde. Wegen der eindeutigen Zuweisung des Identitaetsgeschlechts zum koerperlichen Geschlecht bei der Geburt und dem damit verbundenen Anpassungsdruck finden viele Transidente jedoch erst spaet den Weg zur Selbstverstaendlichkeit ihrer Geschlechtsidentitaet.
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Leider kommt es immer wieder vor, dass Tranidente sich das Leben nehmen, weil sie dem inneren und aeusseren Druck  nicht mehr standhalten und nicht den Mut aufbringen, in ihrem Identitaetsgeschlecht zu leben. Haben es Betroffene jedoch geschafft, sich in der Oeffentlichkeit zu “outen”, verlaeuft der weitere Weg meistens relativ problemlos.
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Die Ursachen der Transidentitaet sind in der Tatsache zu sehen, dass es sich bei diesen Menschen um ein drittes Geschlecht handelt.
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 Einigkeit unter den Spezialisten besteht darueber, dass man nur den Koerper der Seele so weit wie moeglich angleichen kann, aber nicht umgekehrt!
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Transidentitaet laesst sich weder anerziehen noch weg-therapieren!
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Speziell in asiatischen Laendern in denen man nicht offen ueber die “Gefuehle” und schon ueberhaupt nicht ueber “Sex” spricht und auch aufklaerende Buecher und andere Informationen nicht vorhanden sind, haben diese Menschen grosse Probleme.
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Wuerden sie richtig informiert und wuerde man ihnen Wege und Moeglichkeiten zeigen, mit ihrer Identitaet zu leben so haetten sie es leichter ihren Koerper zu akzeptieren und gegebenenfalls medizinische Schritte einzuleiten.
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Darunter faellt die Einnahme von gegengeschlechtlicher Hormone, aber auch Bartepilation (bei Mann zu Frau) oder Brustamputation (bei Frau zu Mann) und die Genital-angleichende Operation.
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Ralf Guenther

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